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Meisen-Nistkästen installiert und im Wald gelernt

RHEINE. Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Grüterschule und des Fördervereins Waldhügel haben Schüler und Schülerinnen am Freitag Nistkästen im Naturschutzgebiet am Waldhügel installiert. Martin Meißner, Lehrer an der Grüterschule, betreute die Gruppe bei der Aktion. Acht Jugendliche aus der 9. und 10. Klasse der Förderschule waren zusammen in einer Praxis orientierten Lerngruppe zusammengekommen. Die Klasse lernt mit Bezug zur Praxis; Projekte wie diese machen sie häufiger.

Nach Renovierung mehr Beratungsmöglichkeiten

RHEINE. Aus der Erwerbslosenberatungsstelle, die der Jugend- und Familiendienst (Jfd) seit vielen Jahren betreibt, ist seit dem 1. Januar 2021 die Beratungsstelle Arbeit geworden. Doch nicht nur der Name ist geändert, sondern auch ein wenig die Optik. „Wir haben ein paar Renovierungsarbeiten hier an unserem Standort an der Breite Straße 48 vorgenommen“, berichtet der Fachbereichsleiter Qualifizierung, Winfried Krake und zeigt auf die neu geschaffenen Büros und Beratungsräume. „So können wir unsere Kunden noch individueller empfangen und beraten, aber auch Schulungen durchführen“, ergänzt seine Kollegin Elke Bücker.

Erst brüten – dann bauen?

-mas- RHEINE. Die Deutsche Post DHL Group hat kürzlich bestätigt, dass sie im Gewerbegebiet Rheine-R auf einem rund 10000 Quadratmeter großen Grundstück einen neuen Zustellstützpunkt bauen will. Nach den Planungen der DHL sollte der neue Standort Ende des ersten Quartals 2022 in Betrieb gehen (MV berichtete). Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, bleibt fraglich. Möglicherweise bremsen zwei Vogelpaare den Ablaufplan der Deutschen Post DHL Group aus.

Fachbereich Schulen, Soziales, Migration und Integration

 

Videotelefonie-Plattformen haben sich seit dem Beginn der Corona Pandemie zu einem festen Bestandteil der Leben vieler Menschen entwickelt. Ob Schul-, Freizeit- oder Arbeitsbedingt, in verschiedenen Situationen im Alltag werden Videoanrufe zur Kommunikation und Begegnung genutzt.

Gerade für Vereine, die wegen den derzeitigen Begebenheiten auf persönliche Zusammenkünfte verzichten müssen,  können diese Plattformen eine wichtige Austauschmöglichkeit bieten.

#offengeht – so heißt das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2021, die auch dieses Jahr vom 26.09.2021 bis zum 10.10.2021 in Rheine stattfindet.

Getreu dem Motto soll in diesem Jahr wieder ein breitgefächertes Programm alle Interessierte zur Interkulturellen Woche locken.

Um ein möglichst abwechslungsreiches Programm gestalten zu können, werden Mitorganisatoren und Vereine gesucht, die diese Projektwochen mit Veranstaltungen, Angeboten und Projekten aus den Bereichen Freizeit, Kultur und Bildung bereichern.

 

Sensibilität in der Bürgerschaft für die Themen Klima und Umwelt wächst weiter

Wo das Aufkommen der Insekten sinkt, sinkt auch die Zahl der Vögel, die sich von Insekten ernähren.

„Der wird grün, ohne rot zu werden“, feixte in feinster bayerischer Mundart unlängst die Kabarettistin Luise Kinseher über den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder – nachdem der einen Baum umarmt hatte. Kaum jemand zweifelt wohl daran, dass Machtmensch Söder eher Mehrheiten sucht als Speerspitze im Kampf für mehr Klimaschutz sein zu wollen. Andererseits: Der Klimaschutz ist ein Thema, das die Politiker heute auf der Rechnung haben müssen, wenn sie bei Wahlen – und nach Wahlen bei der Koalitionsbildung – erfolgreich sein wollen.

Offen mit Schülern reden

 

Esther Blümel (r.) spricht mit einer Schülerin. Sie macht ein studienbegleitendes Praktikum.

Ann-Christin Hesping

RHEINE. Gut ein Jahr ist es her, dass Rebecca Hinnah ihre Stelle als Schulsozialarbeiterin an der Grüterschule in Rheine antrat. Seitdem hat sich viel getan an der Schule. Jetzt haben Hinnah und die Lehrkräfte an der Schule auch noch tatkräftige Unterstützung: Marlen Oliveira (20) und Mario Savic (18) absolvieren hier ihren Bundesfreiwilligendienst und Esther Blümel (21) ein studienbegleitendes Jahrespraktikum. Sie studiert in Enschede Soziale Arbeit. Im MV-Gespräch berichten die drei von ihren ersten Erfahrungen.

Zeitzeuge Burkhard Seeberg berichtete am Emsland-Gymnasium über seine Erfahrungen mit der Stasi


Zeitzeuge Burkhard Seeberg berichteten den Schüler und Schülerinnen des 9. Jahrgangs des Emsland-Gymnasiums von den menschenverachtenden Zuständen im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen.

RHEINE. Auf die Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin hatte sich der 9. Jahrgang des Emsland-Gymnasiums lange gefreut. Aufgrund von Covid-19 fiel die Fahrt nun jedoch aus. Dem Engagement verschiedener Lehrkräfte ist es zu verdanken, dass ein interessantes Ersatzprogramm auf die Beine gestellt werden konnte. Ein Highlight war das Zeitzeugengespräch mit Burkhard Seeberg aus Münster, der den Schülern und Schülerinnen von seinen Erfahrungen mit der Staatssicherheit (Stasi) in der ehemaligen DDR berichtete. Seine Erlebnisse erlaubten den Jugendlichen tiefe Einblick in die neuere deutsche Geschichte.