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Pastor Kiran Pentareddy verlässt Pfarrgemeinde St. Dionysius nach sechseinhalb Jahren Richtung Ochtrup

„Da sein“ war immer seine Berufung

RHEINE. Als Kiran Pentareddy im Dezember 2019 nach Rheine kam, ahnte er noch nicht, wie besonders seine Zeit in der Pfarrgemeinde St. Dionysius werden würde. Nur wenige Monate später stellte die Corona-Pandemie das Gemeindeleben auf den Kopf. Ein schwieriger Start für einen neuen Pastor – und doch erinnert sich Pentareddy vor allem an die große Offenheit, mit der er in seiner neuen Gemeinde aufgenommen wurde. „Die Menschen hier in Rheine haben es mir unglaublich leicht gemacht, hier anzukommen“, sagt er rückblickend. Heute bezeichnet er sich selbst mit einem Lächeln als „echten Rheinenser“. Nun steht für den Pastor ein Wechsel an: Zum 1. Juni übernimmt er eine neue Aufgabe in der Kirchengemeinde St. Lambertus in Ochtrup, wo zuletzt zwei Pastöre die Pfarrei verlassen haben.

In den vergangenen sechseinhalb Jahren hat der Geistliche die Gemeinde auf vielfältige Weise begleitet. Während der Pandemie wurde ihm die Elisabethkirche als seelsorgerischer Schwerpunkt zugeteilt. Doch unabhängig vom Einsatzort war Pentareddys Anspruch stets derselbe: präsent zu sein, zuzuhören und Nähe zu schaffen. Sein Leitgedanke „Ich bin da“ prägte seine Arbeit nicht nur im Gottesdienst, sondern auch in persönlichen Begegnungen.

Pentareddy setzte dabei bewusst auf eine offene und zugewandte Art. Seine Gottesdienste gestaltete er locker und nahbar, suchte den direkten Kontakt zu den Gläubigen – etwa bei der persönlichen Begrüßung an der Kirchentür oder im gemeinsamen Gebet vor dem Altar. Diese Haltung machte ihn in der Gemeinde beliebt.

Auch gesundheitlich wurde er in dieser Zeit auf die Probe gestellt. Nach einem Herzinfarkt im vergangenen Jahr musste Pentareddy vorübergehend kürzertreten. Die Unterstützung aus der Gemeinde und von seinen Kollegen habe ihm in dieser Phase viel Kraft gegeben, betont er. Inzwischen ist er wieder vollständig genesen.

Der Abschied aus Rheine falle ihm nicht leicht, räumt Kiran Pentareddy ein. Gleichzeitig blicke er mit Vorfreude auf die neuen Aufgaben und Begegnungen. Vor seinem Dienstantritt in Ochtrup wird Pentareddy jedoch zunächst privat unterwegs sein: Am 27. April reist er in sein Heimatland Indien, um dort die Goldhochzeit seiner Eltern mitzufeiern.

Und auch die Nachfolge in Rheine ist bereits geregelt: Zum 1. Juli wird Pastor Paul Kodannur aus Ibbenbüren-Brochterbeck in die Gemeinde St. Dionysius wechseln.

Verabschiedet wird Pastor Kiran Pentareddy am kommenden Samstag, 25. April, im Rahmen der Vorabendmesse um 16.45 Uhr in seinem Hauptwirkungsort, der Elisabethkirche. Im Anschluss an die Messe sind die Gemeindemitglieder und alle, die sich Pentareddy verbunden fühlen, zu einem Empfang im benachbarten Elisabethforum eingeladen, bei dem bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit besteht, noch einmal persönlich Abschied zu nehmen.

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 24.04.2026, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
alle Rechte vorbehalten.

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