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Das Elterntaxi wird ungefährlicher

Edith-Stein-Schule freut sich über neue Elternhaltestelle – und die Akzeptanz der „Verkehrshelfer“-Gruppe

RHEINE. Zeitweise gesperrte Straßen, Bici-Bus, Walking-Bus, Elterninitiativen und Haltestellen für Elterntaxis: Die Bemühungen um die Schulwegsicherheit für Kinder sind vielfältig, der Erfolg ist allerdings nicht immer gegeben. Die Edith-Stein-Schule freut sich aktuell darüber, dass zwei Maßnahmen für weniger Gefahr sorgen: Zum einen haben sich dort die „Verkehrshelfer“ etabliert, und dazu wurde jetzt eine offizielle „Elternhaltestelle“ eingerichtet. Gemeinsam mit Polizei und Schulleitung wurde sie in dieser Woche offiziell eingeweiht.

Schon seit gut drei Wochen gibt es an der Straße „Unterm Waldhügel“ die extra beschilderte Elternhaltestelle. Hier können Elterntaxis kurz anhalten und ihre Kinder sicher aus – oder einsteigen lassen. Die aufgemalten gelben Füße auf dem Bürgersteig weisen den Kindern dann den sicheren Weg zum Schulhof. „Bis auf wenige Ausnahmen nutzen die Eltern diesen Bring- und Holbereich und sorgen so für deutlich mehr Sicherheit“, stellte Schulleiter Frank Krehe in einer ersten Bilanz fest. Dass diese Elternhaltestelle so gut angenommen wird, liegt auch am Standort. Im Gegensatz zur Bühnertstraße ist die Straße „Unterm Waldhügel“ wenig befahren, aber bis zum Schulhof sind es trotzdem nur wenige Meter. Dass es im nahen Umfeld der Schule diese Möglichkeit gab, freut Krehe. Andernorts sind die örtlichen Gegebenheiten anders und erschweren die Akzeptanz: An der Bodelschwinghschule im Schotthock wird die Elternhaltestelle kaum genutzt, weil sie recht weit vom Schulgelände entfernt ist. An vielen Schulstandorten können weder Elternhaltestellen noch Schulstraßen mit temporären Sperrungen eingerichtet werden.

Dazu war die Edith-Stein-Schule in der glücklichen Lage, dass sich engagierte Eltern seit Februar um die Schulwegsicherheit kümmern – von der Polizei zu „Verkehrshelfern“ ausgebildet, selbst organisiert und kontinuierlich an jedem Schulmorgen im Einsatz. Sie sprechen viele Autofahrer „auf Augenhöhe“ an, wie Krehe sagte. Er bedankte sich bei ihnen für die Verbesserung der Verkehrslage an der Grundschule mit einem Frühstücksgutschein. Auch Andreas Kröger, Verkehrssicherheitsberater der Polizei, ist erleichtert, dass die Maßnahmen funktionieren. „Die Eltern haben zu diesem Erfolg beigetragen“, lobte er.

Wer sich an der Edith-Stein-Schule als Verkehrshelfer engagieren will, schreibt eine E-Mail an

ess-sk@rheine.schule

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 03.07.2026, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
alle Rechte vorbehalten.

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