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Grundschuloffensive: 2019 könnte der Startschuss fallen

Johannesschule Eschendorf und Edith-Stein stehen oben auf der Liste

-mas- RHEINE. 06.02.2018
Enge Klassenzimmer, gar keine oder zu wenig Differenzierungsräume, dunkle Räume mit schlechter Akustik, die Mittagsbetreuung platzt aus allen Nähten, muffige Toiletten – und technisch befinden sich viele Grundschulen noch in der digitalen Frühzeit. Das soll sich in der Emsstadt jetzt peu à peu ändern: Die Stadt Rheine hat die Weichen für die Grundschuloffensive gestellt.

Am Mittwoch werden im Schulausschuss Machbarkeitsstudien für den Um- oder Erweiterungsbau an sechs Grundschulen vorgestellt. Drei Rheiner Architektur- bzw. Planungsbüros stellen Lösungen für folgende Grundschulen vor:

L Edith-Stein-Schule,

L Gertrudenschule,

L Johannesschule Eschendorf,

L Marienschule Hauenhorst,

L Michaelschule und

L Paul-Gerhardt-Schule.

Die Verwaltung rechnet je Schule mit Kosten zwischen zwei und drei Millionen Euro.

Zuerst sollen die Johannesschule Eschendorf und die Edith-Stein-Schule umgebaut bzw. erweitert werden. So schlägt es zumindest die Verwaltung in einer Vorlage für den Schul- und den Bauausschuss vor. „Die Johannesschule Eschendorf ist grundsätzlich eine zweizügige Grundschule. Aufgrund des Einzugsgebietes ist sie ab dem Schuljahr 2018/19 dreizügig. Mit der Eschendorfer Aue kommt hier ein großes Baugebiet hinzu“, erläutert Schuldezernent Raimund Gausmann. Die zweizügige Edith-Stein-Schule platze aus allen Nähten. Es fehlen vor allem Differenzierungsräume und Räumlichkeiten für den Offenen Ganztag (OGS).

Für diese beiden Schulstandorte sollen noch in diesem Jahr die Planungen erstellt werden. Die Umsetzung soll dann im Jahr 2019 erfolgen. Ein Zeitplan für die Modernisierung der vier weiteren Schulen liegt noch nicht vor. „Die Priorisierung erfolgt zeitnah. Wir schauen uns beizeiten mit den Schulleitungen die Details an“, sagte Gausmann.

Quelle: MV Online

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