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Planungen für die Interkulturelle Woche laufen / weitere Akteurinnen und Akteure gesucht

Planungen für die Interkulturelle Woche laufen / weitere Akteurinnen und Akteure gesucht

Zum Auftakt gibt es ein großes Fest

 
 -ach- RHEINE. Gemeinsam mit dem Integrationsrat der Stadt Rheine ruft das Team der Mitte 51 interessierte Akteurinnen und Akteure auf, sich in diesem Jahr wieder an der Interkulturellen Woche (IKW) zu beteiligen. Sie findet in Rheine vom 25. September bis zum 10. Oktober statt. Ein erster Informationsabend fand am Montag im Begegnungszentrum Mitte 51 statt. Dabei stellten Jessica Stallmann (Team Mitte 51) und Matthias Werth (Pastoralreferent St. Dionysius) als Koordinatoren die ersten Eckpunkte zu den beiden Veranstaltungswochen vor.

So lautet das Motto auch in diesem Jahr wieder „offen geht“. Ein Motto zu wiederholen wirke zunächst ungewöhnlich, sagte Stallmann, aber wenn man es genauer betrachte, könne man doch zu dem Schluss kommen, dass es eigentlich ziemlich treffend gewählt sei: „Es spiegelt die Situation, in der wir uns gerade befinden, gut wider. Hier öffnen sich gerade so viele Türen wie noch nie für Geflüchtete. Rheine ist so offen wie noch nie, noch offener geht nicht.“

Den Auftakt der Interkulturellen Woche in Rheine bildet das Fest der Begegnung, das am 25. September in der Neuen Mitte Dorenkamp stattfinden soll. Dieser Punkt löste eine kurze Diskussion in der Runde aus, denn Manoharan Murali, der als Vertreter des Integrationsrates an der Veranstaltung teilnahm, war mit dem Ort der Veranstaltung wenig einverstanden. Der Integrationsrat habe ausdrücklich gewünscht, das Fest in der Stadtmitte, etwa auf dem Marktplatz, stattfinden zu lassen und nicht an einem einzelnen Stadtteil gebunden.

Murali sah den Integrationsrat in dieser Sache bei der Planung „übergangen“, obwohl Matthias Werth versicherte, dass die Planung in engem Austausch mit dem Vorsitzenden des Integrationsrates, Abdeslam Nordine, vorgenommen worden sei. Letzten Endes sei die Entscheidung, das Fest in der Neuen Mitte Dorenkamp und nicht in der Innenstadt stattfinden zu lassen, auch eine Platz-Frage. Eine große Bühne und zusätzlich etwa 40 Aktionsstände ließen sich nicht auf dem Borneplatz unterbringen und der Staelsche Hof falle aufgrund der Baustelle am Rathauszentrum ebenfalls weg. „Der Marktplatz käme nur infrage, wenn an dem Sonntag alle Gastronomen auf ihre Außenbestuhlung verzichten, ich bezweifle, das sie das tun werden“, sagte Werth dazu.

Der Vorsitzende des Integrationsrates, Abdeslam Nordine, bestätigte auf Nachfrage unseres Medienhauses, dass die geografische Lage des Festes teil der Gespräche mit Matthias Werth gewesen sei und dass es in der Innenstadt logistische Probleme für die Umsetzung des Festes gebe. Am 4. Mai stehe das Thema noch einmal auf der Tagesordnung für die Sitzung des Integrationsrates. Er sehe das Ganze aber relativ entspannt: „Wir wünschen uns auf jeden Fall, dass das Fest zukünftig in der Stadtmitte stattfindet. Wenn das in diesem Jahr aber nicht möglich ist, dann eben nächstes Jahr.“

Weitere Programmpunkte der Interkulturellen Woche, die bereits feststehen, sind diese:

29. September um 12 und 13 Uhr in der Mitte 51

30. September

Führung der Niederdeutschen Bühne : 29./30. September und 1. Oktober in der Innenstadt mit neuen, zusätzlichen Stationen

 3. Oktober

23. Oktober um 11 Uhr

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 30.03.2022, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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