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Temporäre Erweiterung um 80 Wohnplätze
 
 

-sk- RHEINE. Die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete (ZUE) an der Mittelstraße in Rheine wird vorübergehend um 80 Plätze auf rund 580 Wohnplätze erweitert. Das teilte die Bezirksregierung gestern mit. Zum 1. März sollen die zusätzlichen Container bezugsfertig sein.

Das Land hat noch nicht entschieden

 
 

-mas- RHEINE. Ob das Emsland-Gymnasium einen zusätzlichen Bildungsgang als Bündelungsgymnasium einrichten wird, habe das nordrhein-westfälische Schulministerium noch nicht entschieden. Das teilte die Bezirksregierung Münster auf Anfrage mit. Frühestens in der kommenden Woche sei mit einer Entscheidung zu rechnen.

Zu den Herausforderungen an den Gymnasien in Nordrhein-Westfalen zählt die Umstellung des Systems von acht auf neun Jahre. Als Bündelungsgymnasium werden die Gymnasien bezeichnet, die beim Übergang vom acht- auf das neunjährige Gymnasium eine Stufe im Schuljahr 2023/24 einrichten, um die Schülerinnen und Schüler aus einer Region zu bündeln, die entweder in einem gymnasialen Bildungsgang den Übergang von der Einführungsphase (EPh) auf die Qualifikationsphase (Q1/Q2) nicht erreichen oder beim Wechsel von einem anderen Bildungsgang auf ein Gymnasium in die Einführungsphase eintreten wollen.

Stadt Rheine erwirbt die Damloup-Kaserne von der Bima
 
 

RHEINE. Die Stadt Rheine hat am vergangenen Dienstag den Kaufvertrag für die Damloup-Kaserne beurkundet. Verkäufer ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Damit erreiche der seit mehreren Jahren erfolgreich verlaufende Konversionsprozess in und für Rheine „seinen nächsten Meilenstein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

„Mit dem städtebaulichen Konzept für das neu erworbene Gelände beschreiten wir als Stadt Rheine neue und innovative Wege“, weist Baudezernentin Milena Schauer mit Stolz besonders auf die vielfältigen Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz hin. Für die Planungen wurde die Verwaltung schon im vergangenen Jahr im Rahmen des Landeswettbewerbes „Zukunft Stadtraum“ prämiert.

Pfarrei St. Dionysius und die FBS bieten Gelegenheit zu Gesprächen über den Glauben
 
 

-pn- RHEINE. So ganz einfach sind Gespräche über den Glauben und die Kirche nicht in diesen Tagen. Auch den Vertreterinnen und Vertretern aus dem Pastoralteam der Pfarrei St. Dionysius und der katholischen Familienbildungsstätte ist beim Pressetermin anzumerken, dass die Nachrichten über das Münchner Gutachten zum Umgang der Amtskirche mit sexueller Gewalt und Missbrauch nicht spurlos vorbeigegangen sind. „Und dennoch“, betont Pastoralreferent Frank Göbel, „gibt es die eigentliche christliche Botschaft, die wir ganz unabhängig von den desaströsen Meldungen verkünden dürfen.“

Jugendhilfeausschuss beschließt weitere Schritte beim Kita-Ausbau
 
 

-pn- RHEINE. Der Ausbau der Kindertagesstätten schreitet in Rheine auch im Jahr 2022 munter voran. Der Jugendhilfeausschuss gab in seiner Sitzung am Donnerstagabend grünes Licht für den Neubau der Kita St. Elisabeth und die Erweiterung der Kita Gartenstadt um eine weitere Gruppe für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren.

Der Neubau der Kita St. Elisabeth mit fünf Gruppen an der Windthorststraße in Trägerschaft der katholischen Pfarrer St. Dionysius war an sich schon beschlossene Sache. Weil sich die Fördersituation durch das Land Nordrhein-Westfalen aber zwischenzeitlich verändert hatte, musste das Thema erneut in den Jugendhilfeausschuss.

Lange Diskussion im Rat über „öffentlichen“ oder „privaten Markt“
 
 

-wol- RHEINE. Die Stadtverwaltung übernimmt eine koordinierende Rolle und will so einen Beitrag für die Verwirklichung eines Feierabendmarktes im Stadtteil Dorenkamp leisten. Das ist das Ergebnis einer längeren Diskussion in der Ratssitzung am Dienstagabend. Bürgermeister Peter Lüttmann hatte letztlich den Versuch der Koordination mit allen Beteiligten vorgeschlagen, „wenn wir den gemeinsamen Geburtshelfer spielen wollen“.

Den ambitionierten Zeitplan der IG Dutum-Dorenkamp (die die Vision entwickelt hatte) und der Fraktionen von Grünen und Linken (die den politischen Antrag gestellt hatten) aber könne die Verwaltung nicht einhalten. Statt bis April den Feierabendmarkt zu beschließen, so der Antrag, soll es nun einen „Startschuss bis zum Sommer“ geben. Eine Abstimmung über den Antrag entfiel somit.

Rainer Ortel (UWG) verlangte, dass die „grundsätzliche Zustimmung“ zur Idee im Protokoll der Ratssitzung deutlich werden solle. Denn die Diskussion im Vorfeld hatte sich gar nicht um das Für und Wider eines Feierabend-Marktes gedreht, sondern um das Wie.

Konzept-Idee der IG Dutum-Dorenkamp wird nach politischem Antrag Thema in den Rats-Gremien
 
 

-mas- RHEINE. Genießen Sie Ihren Feierabend bei einem Gläschen Wein. Atmen Sie den Duft des frisch gebackenen Landbrotes. Quatschen und klönen Sie bei ein paar kleinen Snacks wie Reibekuchen, Lakritz, Gyros, Bratfisch und einem dampfenden Cappuccino mit Freunden und Bekannten. Ach ja – und natürlich können Sie hier auf dem Feierabend-Markt noch alles Notwendige einkaufen für die nächsten Mahlzeiten, die zu Hause in der Küche zubereitet werden sollen. Mit Produkten frisch von den Höfen in der Region.

Noch ist der FeierabendMarkt im Herzen des Dorenkamps eine Vision. Die IG Dutum-Dorenkmap um ihren Vorsitzenden Reinhard Hundrup hat sich seit Jahren ins Zeug gelegt, um aus der Vision ein Angebot machen zu können. Über die politische Schiene sind jetzt Anträge der Fraktionen „Die Linke“ und „Bündnis 90/Die Grünen“ an die Stadt Rheine gestellt worden, die das Ziel haben, einen Feierabend-Markt im Schatten der Elisabethkirche auf dem Parkplatz zwischen Darbrook-, Windthorst- und Hammersenstraße einzurichten.

Lastenräder
 

Danke für den Artikel zum Lastenrad für die Stadtteile! Stünden in der Neuen Mitte Dorenkamp ein paar zum Ausleihen, hätte ich schon ewig kein Auto mehr, das brauche ich nämlich eigentlich nur für den Wocheneinkauf.

Ich möchte daher anregen, drei bis vier Parkplätze der Neuen Mitte für abschließbare E-Lastenrad-Boxen zu nutzen. Per Online-Login und QR-Code auf dem Handy zum Einscannen an der Tür könnte man sie personalfrei leihen. Der Online-Login setzt eine Identifizierung voraus, das geht anderswo ja auch – zum Beispiel durch die Hinterlegung eines SEPA-Mandats für die Leihgebühr. Gewartet werden könnten die Räder durch das Personal der Radstation. Koppelt man die Leihräder mit Leihfahrzeugen (siehe Gisèle-Freund-Straße), könnte für viele Leute eine echte Alternative zum eigenen Auto geschaffen werden.